Guten Morgen, da ich niemand habe, um über mein Problem zu reden, hoffe ich, dass ich hier guten Rat finde. Ich arbeite in einem großem Unternehmen und die ersten Firmenläufe (AOK etc.) starten wieder und wie vor Corona, ist ein Großteil unserer Belegschaft dort wieder angetreten. Alles war gut, hatten gute Ergebnisse und haben ein wenig gefeiert, besonders da es mal wieder möglich war, "nach Corona". Soweit so gut, mit steigendem Pegel und guter Laune hat sich zwischen einer Kollegin mit der ich mich sowieso gut verstehe angebahnt (Ich 30, Sie 35). (Ich muss erwähnen, dass Sie wirklich attraktiv ist und immer top gekleidet, also schon im Büro für mich ein Hingucker, wo man mal den ein oder anderen Gedanken verschwendet) Es kommt, wie es kommen muss... Sie: "Wollen wir zu mir? Meine Kinder sind heute nicht zu hause", mein Kopf war in dem Moment abwesend und andere Körperteile haben übernommen. Der Sex war phänomenal, also wirklich richtig gut. Jetzt zu meinem Problem: Wie verhalte ich mich ihr gegenüber im Unternehmen? Mir ist es wirklich peinlich, dass ich mich nicht unter Kontrolle hatte und finde es unprofessionell. Das schlimmste für mich ist, dass Sie in meiner Abteilung arbeitet und ihr Weisungsbefugt bin. Über Rat bin ich Dankbar!
Weisungsbefugt ist ja nicht so prickelnd... aber das es dir peinlich ist...? gehören ja immer zwei dazu und es ging ja von ihr aus.. Ich würde mich verhalten wie immer also normal und schauen was passiert... wenn ihr beide nicht in einer Beziehung Ehe seit dann war es halt Spaß und wenn ihr euch vorher schon gut verstanden habt...und keiner Traute hatte war das dann evtl. der Auslöser für mehr ? Kann ich aber nicht beurteilen, da ich eure Verhältnisse nicht kenne... Aus eigener Erfahrung... Auf ner Feier im Karneval hat sich meine Ausbilderin mich geschappt...war 20 sie 29...dann in den Keller wo keiner störte und ordentlich gefickt auch mit Alkohol im Spiel... sie war vergeben aber nicht verheiratet. Ging dann ein paar Monate...länger im Büro geblieben und gefickt, Outdoor und Auto Nachteile hatte ich dadurch keine.
1 Woche circa Gut wie immer, vielleicht ein paar mehr Anspielungen als sonst (Kann auch Einbildung sein) Ja Denke nicht, verdient gut und erscheint auch sonst sehr zufrieden. Gehört sich einfach nicht in meiner Position, mir ist mein "Versagen" peinlich. Auch wenn zwei dazu gehören, darf es mir nicht passieren.
..immer noch gültig . "never fuck in the same company " . Mein Leitsatz in 45 Berufsjahren ... obwohl es einige Male gejuckt hat EIN Fall 1982 mit einer Messehostess, die auch in unserer Zentrale als Sachbearbeiterin angestellt war ...... von unserer einmaligen Zusammenkunft wussten "danach" alle Mädels ihrer Abteilung .... also so gehts auch. und war im Nachhinein nicht schädlich
Dass Du ihr gegenüber weisungsbefugt bist, ist in der Tat wirklich mistig und hätte Dir nicht passieren dürfen. Aber das weißt Du ja selber... Ich würde das offene Vier Augen Gespräch mit ihr suchen und auf ein "das war ein einmaliger Ausrutscher von uns beiden und wir verhalten uns so als ob das nie geschehen wäre" hinwirken. Beschissene Situation für Dich und für sie möglicherweise auch Um dieses Gespräch wirste aber nicht drum rum kommen, klären musst Du das. Wird sonst auch gefährlich...
Weisungsbefugt hin oder her, wir sind doch keine Beamten..scheiss drauf..ganz ernsthaft ich würde sie fragen wann gegen wir mal wieder ein trinken und danach nochmal gucken, wenn ja will sie fucken wenn sie ablehnt, will sie über dich eine Karriere..hab da meine Erfahrungen
Kopf hoch und bei jeder sich bietenden Gelegenheit einlochen, am besten Roberto Blanco-Style, Neues ausprobieren, richtig ausnutzen, Rollenspiele à la "Frau Dingenskirchen, bitte zum Diktat!" und sone Sachen. YOLO, Kollege!
Lieber @s1monmiteinz, wenn du einen wirklich fundierten Rat brauchst, wende dich einfach an Dr. Sommer | BRAVO Dort wirst du dann umfassend beraten und musst dich nicht mit "Halbwissenden" aus einander setzen
Mein Rat. Einfach ganz neutral weiter miteinander arbeiten. Will sie mehr, dann wird sie sich schon melden und du kannst aktiv (wie auch immer) werden. Keine schlafenden Hunde wecken !
Bei so vielen tollen Tipps bin ich doch ausnahmsweise dabei: ignorier alles hier Geschriebene und finde selbst deinen Weg. Es gibt nämlich nicht DAS richtige Vorgehen. Gefühl, Ratio und vor allem ein offenes Gespräch...nicht hier im Forum, sondern mit der Frau. Und nicht unter dem Rubrum "never fuck in the same..." (was ein Quatsch) und auch nicht "...das hätte nicht..." - außer du oder sie glaubst das bzw. es gibt noch weitere Umstände, die du hier nicht detailliert geschildert hast und auch nicht schildern musst.
Darüber brauchst Du nicht mehr nachzudenken: Gefickt ist gefickt. War doch gut. Das ist ein guter Vorschlag. Nicht einfach schleifen lassen und totschweigen. Das könnte gären! Bei einer Fremden ginge das, aber nicht in der gleichen Abteilung! Noch besser fand ich die Überlegung von @AND Aber ansprechen und klären würde ich das schon. Sei ein Kerl: Da musst Du durch. Kann ja - je nach Konstellation - spitzenmäßig enden. Nur, im Klaren musst Du Dir schon sein. Viel Glück ... vom Hobby-Küchen-Psychopathen ... ääh ... logen. .
Das mit dem "Auslöser für mehr" klingt ja sehr romantisch, und im Einzelfall kann sowas natürlich auch auf Dauer gut gehen. Trotzdem bin ich strikt gegen eine Beziehung in der Firma mit einer "abhängig Beschäftigten". Ja so heißt das im Geschäftsdeutsch. Schließlich bist du ihr gegenüber weisungsbefugt. Meist ist solch eine Beziehung nach Wochen oder Monaten Strohfeuer wieder vorbei, und dann geht der Stress so richtig los. Dann hängt nämlich Verbitterung in der Luft, gegenseitige Anschuldigungen werden gemacht. Von einer fremden Person trennt man sich einfach, und geht einander aus dem Weg. Ihr seid aber auch dann noch Arbeitskollegen, und du ihr Chef. Und der Arbeitergeber erwartet auch in dieser Situation von euch, dass euer Arbeitsverhältnis einfach funktioniert, und ihr beide einen guten Job macht. Das klappt meist nicht ohne Ruckeln, Probleme und Heulen und Zähne klappern. Nicht selten muss dann eine Person die Firma verlassen. Und das ist meiner Meinung nach der allzu kurze Spaß dann doch nicht wert. Aber auch wenn es nicht so weit kommt, kann es problematisch sein. Sie könnte erwarten, oder du dich verpflichtet fühlen, ihr bei der Erteilung von Aufgaben irgendwelche Vorteile einzuräumen. Und schon knirscht es im Verhältnis zu den übrigen dir unterstellten Arbeitskollegen, die sich dann benachteiligt fühlen, oder die dich nicht mehr in erforderlichem Maße respektieren. Oder noch banaler, ihr habt euch nachts im Bett gestritten, und am nächsten Tag musst du ihr wichtige Weisungen erteilen, und sie ist in einer Trotzphase und will dem nicht folgen. Oder sie fühlt sich von dir verletzt, will dir irgendwie weh tun, und erzählt im Kollegenkreis intime Dinge, die dort nicht hingehören. Oder, oder, oder, ... Deswegen bin ich strikt gegen solche Beziehungen.
Ich kann das von Honeyslab nur unterschreiben. Nur eine Ergänzung, keine Erwiederung: Wo Menschen zusammen arbeiten, finden auch Menschen zusammen, so ist das Leben. Das kann auch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiterin passieren. Sollte dann aber tatsächlich auf eine Ernst gemeinte Beziehung hinauslaufen (was hier wohl eher nicht der Fall ist). Und wenn es denn wirklich so ist, sollte das hierarchische Verhältnis aufgelöst werden. Ich hatte so etwas mal in meinem unmittelbaren beruflichen Umfeld miterlebt. Die Mitarbeiterin wurde ohne dass sie irgendwelche Nachteile erlitten hätte in eine andere Abteilung versetzt und alles war gut. Die beiden sind heute noch glücklich miteinander und inzwischen verheiratet. Ich habe es als langjähriger Vorgesetzter/Teamleiter/Projektleiter immer vermieden einen zu engen Kontakt mit untergebenen Mitarbeitern (egal welchen Geschlechts) aufzubauen. Fiel mir in jüngeren Jahren manchmal durchaus schwer